Gefälliger Luster im Bezirksvertretungs-Sitzungssal - fotografiert nach Sitzungsende!


Zur Sitzung der Bezirksvertretung am 21.10. 
... bitte unbedingt - und wie sonst auch immer - das strikte 
Fotografierverbot beachten! Sonst setzt‘s was!
  
 

Nachdem mich gestern die jüngste Ausgabe der sehr beachtenswerten Online-„Grätzelzeitung“ „Der Breitenseer“( http://www.aktion-lebenswertes-breitensee.at/Der%20Breitenseer.htm  ) erreicht hat, in der zu einem Besuch der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung am 21.Oktober (16.00 Uhr) im Amtshaus Hietzing (Hietzinger Kai 1-3) deshalb besonders aufmerksam gemacht wird, weil da der Entwurf der neuen Flächenwidmung für das „ Karree Breitensee “ zur Debatte steht, muss ich aus gegebenem Anlass auf die wirklich(!) aktuellen und hoch gültigen Verhaltensregeln für allenfalls der Sitzung beiwohnende BürgerInnen hinweisen!


Natürlich ist es verboten, sich in die Debattenbeiträge der Mandatare/Mandatarinnen verbal einzumengen, - das geht klarer Weise wirklich nicht!



Theoretisch müssten Sie, werte PenzingerInnen, vor dem Zutritt in den Saal sogar Ihre Schirme an der Garderobe abgeben, bzw. (unbeaufsichtigt) zurück lassen, weil die Geschäftsordnung offensichtlich noch aus einer Zeit stammt, in der das Wahlvolk grundsätzlich verdächtigt wurde,  sich mit dem mitgebrachten Schirmknauf schlagkräftig in das werte Tun ihrer VolksvertreterInnen einzumischen oder individuell abweichende Stellungnahmen PolitikerInnen resolut einzubläuen!
(Tatsächlich raufen aber natürlich eher die PolitikerInnen selbst in manch honorigem nationalen Parlament der entwickelten Demokratien unseres Planeten weit eher beim Volksvertreten als ZuseherInnen, wenn es einmal besonders hitzig wird. In You Tube findet man da sicher die honorigsten Filmdokumente dazu! ( Überlegungen zu ordinären Raufereien unter BZÖ-Anleitung nach Wahlniederlagen können in dem Zusammenhang aber immerhin unbeachtet bleiben, weil das Amtshaus ja wenigstens kein Wirtshaus ist.)


Sollte Sie in der honorigen, sehr friedfertigen und zivilisierten Penzinger Bezirksvertretung daher niemand ermahnen, ihren Schirm anachronistisch vor dem Saal zu lassen, ist das natürlich trotz eindeutigen Gebotes der ausgeklügelten Geschäftsordnung wirklich keinen Einwand wert. ( Im Zweifelsfall – sollten Sie sensibel und/oder ängstlich sein - lassen Sie aber den guten Stockschirm sicherheitshalber zu Hause und stecken eher doch einen Knirps gut verborgen in die Tasche!)


Gänzlich sicher aber haben Sie während öffentlicher Sitzungen des Penzinger Bezirksparlaments mit harscher Zurechtweisung und forschem Tadel zu rechnen, sollten Sie sich einbilden, das eindeutig unzweifelhafte Fotografierverbot im Saal missachten zu wollen, - von Tonaufnahmen sowieso ganz zu schweigen!  

Ich nehme zwar an, dass Sie beim  Vorsitzenden des Bezirksparlaments , SPÖ-Bezirksvorsteher- Stellvertreter Robert PSCHIRER, rechtzeitig vor der Sitzung gerne auch mündlich um Erlaubnis zum Fotografieren oder Filmen vorstellig werden dürfen, - bilden Sie sich aber nicht ein, ohne derartiges Ersuchen einfach so auf Ihre Kamera draufdrücken zu können!


In der letzten Sitzung war nämlich eine veritable Pressefotografin dieser aberwitzig irrigen Meinung gewesen und hatte doch tatsächlich aus dem hintersten Zuschauerbereich des Saales - ohne jemand im Geringsten zu stören - ein paar Fotos geschossen! Gleich war auf Geheiß des Vorsitzenden der Büroleiter der Bezirksvorstehung zur formgerechten Zurechtweisung der Frau zur Stelle!

So ist das halt in Wiens Bezirksparlamenten ! Es wäre ja noch schöner, würde da jeder kommen und vor sich hin fotografieren, wie er will, - das könnte ja allenfalls auch ab und an einen gewichtigen Mandatar/eine gewichtige Mandatarin beim geschliffenen Formulieren und scharfen Denken stören!

Fotoapparate also zu Hause lassen – still sitzen und respektvoll zuhören, liebe PenzingerInnen, dann verhalten Sie sich ordentlich und wie in der vom Wiener Gemeinderat beschlossenen aktuellen Geschäftsordnung vorgesehen, weiß

Wolfgang Krisch, 2.10.09
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