
Inoffizielles
MA28-Lager in der Bujattigasse am Halterbach - und gelegentlich bis weit in
diesen hinein!
Schnee von gestern am/im Halterbach
Bei
Subtropenklima in hiesigen Breiten ab Mitte Juni
lässt sich oft umweltmusterhaft Liegengebliebenes aus dem letzten Winter
aufarbeiten, - hier somit ein Beispiel in Kürze:
Schnee gab es ja im heurigen Winter reichlich! Auf den Gehsteigen bleibt er
meist der Schaufellust von dazu Verpflichteten nonchalant anheimgestellt, aber
auf Fahrbahnen ist das natürlich gänzlich anders, denn die AutofahrerInnen
erwarten pipifein geräumtes Terrain für Ihre SUVs!
Also wird auf "Teufel - komm- raus", eher "Taumittel
- komm - raus", mit Chemie gearbeitet, die vermutlich ab dem Spätsommer
massenhaft bereit liegt, bis die ersten Schneeflöcken kommen. Oft bleibt aber
Auftaumittel über, und das kugelt dann z.B. in der Bujattigasse
im Bereich zwischen der Wolfersberggasse und
dem Elisabeth-Petnek-Weg ewig herum! Von dort gelangt es z.B. in den
Halterbach, gern auch bis weit in den Frühling hinein oder eben so lange, bis
sich ein Bürger der Sache annimmt.
Der muss
dann x Mail schreiben, ganze CDs voll fotografieren und sich schließlich
an die Parteien wenden, - gern natürlich einmal an die GRÜNEN.
Für diese habe ich dem Bürger natürlich mitteilen können, was ihm in netten
Antwort-Mails einiger Magistratsabteilungen nicht mitgeteilt wurde:
Der
genannte Abschnitt der Bujattigasse am Halterbachufer ist sozusagen ein kleines Äquivalentchen
für einen ehemaligen MA 28-Lagerplatz in der Hackinger Straße. Dort
wurden bis vor kurzem Bau- und Gebrauchsmaterialien des örtlichen Straßenbauwesens
der MA 28 umfangreich gelagert, bis die Liegenschaft von der Stadt Wien verkauft wurde und zur
Errichtung der Österreich-Zentrale der
Firma FORD avancierte.
Seither fehlt der MA 28 dezentraler Platz in Penzing, weshalb von Seiten eines
MA 28-Mitarbeiters in einem Gremium der Bezirksvertretung vor Jahren um Verständnis ersucht wurde, dass man den Straßenbereich
in der Bujattigasse ein wenig in Anspruch nehmen müsse.
Des
Wenigen ist aber jetzt eindeutig viel zu viel, wenn man dort nicht nur das ganze
Jahr über Baustelle vorfindet, sondern auch Chemie, die letztlich im Halterbach
Fauna und Flora massiv belastet!
Die
Penzinger GRÜNEN sind an der Sache daher ein wenig dran und werden
bis Herbst wohl von einer klugen Entscheidung der SPÖ-Stadtverwaltung hören können!
Ich nehme an, man wird sich zur Auflassung der sehr
inoffiziellen Baustoff-Reststoff-Material-und Gerätesammelstelle des Penzinger
Straßenbau- und Erhaltungswesens am Halterbach entschlossen haben!
Vielleicht aber auch wieder nicht!
Ich ersteren Fall werde ich dann zumindest zwei Bürgern gratulieren können, ein ziemlich
standortfestes Entenpärchen wird entzückt sein, das Hütteldorfer Ortsbild
wird einen Schandfleck verloren haben und insgesamt wird es dann gut gewesen
sein, Anfang Juli 2009 an den Winter
2008/09 erinnert zu haben, meint einmal optimistisch
Wolfgang
Krisch, 3.7.09