Derzeitige Entwicklungsszenarien
für den Flughafen Wien
Quelle: Newsletter; Aktuelle Information des Mediationsforums Flughafen Wien, Ausgabe Juli 2002
Szenario
A
Der Flughafen behält das bestehende System aus zwei Pisten
In diese acht
Entwicklungsmodelle werden ökonomische, soziale und ökologische Größen
„hineingerechnet“. Die Entwicklung der Passagierzahlen und der
Flugbewegungen etwa sind nur zwei davon, viele weitere müssen herangezogen
werden!
Am Ende dieser Berechnungen steht eine Gesamtschau, auf deren Basis die
Szenarien bewertet werden.
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Sofern tatsächlich zur Entwicklung des Flughafens im Mediationsverfahren eine "Penzinger Position" gesucht werden soll, kann ich mir persönlich nur das „ Szenario C“ bezeichnet ist: Eine Kooperation mit dem völlig unausgelasteten Flughafen Bratislava ! Fraglich ist in Hinblick auf das weltweit geänderte Flugverhalten zur Zeit allenfalls, ob der Flughafen Wien überhaupt vergrößert werden muß – somit mit dem Szenario A nicht ohnehin das Auslangen findet ! Tatsächlich setzt aber der Flughafen intern und trotz laufendem Mediationsverfahren und der Beteuerung, zum Ausbau des Airports sei alles offen, eindeutig längst auf massive Vergrößerung des Flugbetriebs. Im heutigen KURIER vom (25.7. )wird der Bau eines neuen Towers gemeldet, der natürlich der höchste der Welt sein wird. Begründung: Das Projekt muß für den Flughafenausbau her !

Die
GRÜNE Forderung einer engen Kooperation der Flughäfen Wien und Bratislava ist
sachlich in vielfacher Hinsicht fundiert und wird daher von den Wiener GRÜNEN seit Jahren erhoben ! Darüber hinaus soll
nicht vergessen werden, daß eine Kooperation zwischen den Flughäfen Wien und
Bratislava keine neue Idee der GRÜNEN darstellt, sondern zwischen den Österreich
und der Slowakei vielfach auf Regierungsebene längst diskutiert wurde. Für
die nötige Infrastruktur – eine leistungsfähige Schnellbahnverbindung
zwischen den Flughäfen – besteht sogar seit Jahren ein bilaterales
ratifiziertes, jedoch nie realisierte Abkommen auf Ministerebene ( von Österreich
unter dem damaligen Verkehrsminister Viktor KLIMA unterzeichnet).
Ich
werde daher jedenfalls in der Penzinger Bezirksvertretung Überzeugungsarbeit
leisten, daß Penzing im Mediationsverfahren – neben Maßnahmen zur Lärmreduktion
über technische Mittel – für eine Kooperation der Flughäfen Wien und
Schwechat eintreten soll.
Über
Ergebnisse dieses Meinungsbildungsprozesses werde ich selbstverständlich
penibel berichten.
Wolfgang
Krisch, 22.7.2002
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