„Geht
mi nix an!“ & „Was soll man da machen?“
Wenn ein Bürger bei Polizei und
Bürgerdienst Penzing eine Gemeingefährdung meldet, - muss er
nachher nicht selten einen GRÜNEN Bezirksrat alarmieren!
Wenn BürgerInnen gelegentlich ihrer p.t. Verwaltung
amtsfreundlich helfen, können
sie nicht selten Erstaunliches erleben !
So beispielsweise ein engagierter Bürger in Baumgarten, der
seit Tagen versucht, ein gemeingefährliches Fahrzeug am
Radweg in der Zehetnergasse nahe dem Mistplatz der MA 48 zur
Kenntnis der Penzinger Polizei bzw. des Bürgerdienstes zu
bringen, das ihm nahe seines Wohnortes seit geraumer Zeit
auffällt.
Dies nämlich deshalb, weil an der Hinterseite des desolaten
Kastenwagens – ein Ford Transit älteren Baujahres – ein
dunkles, nächtlich kaum zu erkennendes Metallteil gefährlich in die
Fahrbahn ragt, - besonders in den Abend- und Nachtstunden
kaum ersichtlich! RadfahrerInnen,
die in der verkehrlich ohnehin prekären Zehetnerstraße am
Radstreifen gegen diese Falle prallten, wären von schwerer
Verletzung oder – im Falle eines Sturzes – von
Schlimmeren bedroht!
Nach folgenden Ergebnissen seiner Telefonate rief der Herr
gerade eben jetzt bei mir an, - seine Darstellung ist
gänzlich glaubhaft:
Nächst gelegenes Wachzimmer der Wiener Polizei, - ein Abhebender: „ Des geht mi nix au!“
Bürgerdienst Penzing, eine
Abhebende: „
Und was soll ma do machen?“
Beide Reaktionen klingen mir keineswegs exotisch und
sind mir - dem Inhalt ihrer Aussage nach -
äußerst nachvollziehbar – ganz besonders die zweite! (
Bei der Polizei hat man ja immerhin was zu tun den ganzen
Tag!) Der couragierte Penzinger Bürger, der sogar ermitteln
konnte, dass der Fahrzeughalter im Spital liege, ließ mich
dazu abschließend wissen, er sei nach 38 Jahren im
Gemeindedienst ja „allerhand
gewöhnt“ – aber das alles dürfe "nicht mehr wahr
sein"!
Da hat er völlig Recht – zweimal unterstrichen! Man wird sehen, was Bezirksrat Krisch mit hiesiger Botschaft bewirkt, - morgen fotografiert er die Gemeingefährdung! Irgendwen geht des sicher wos au und irgendjemand waaß sicha a, wos ma do mochn soi in der gut verwalteten Stadt Wien, die im übrigen daran denken sollte, derartig agierende "Bürgerdienste" am besten einzusparen oder zutreffender Weise auf "Bürgerproblemerschwernis" umzubenennen .
Wolfgang Krisch,21.3.11;
19:05 Uhr
P.S. Umgehend
habe ich Tags darauf verlässliche Nachricht erhalten, man
habe das Fahrzeug noch am selben Tag entfernen können.
Zielführende Maßnahmen veranlasste umgehend der
Vorsitzende der Penzinger Verkehrskommission, SPÖ-Kollege
W. Ertl ! Womit wieder einmal zu erkennen ist, dass die
Wiener Koalition bestens funktioniert und Probleme löst,
wenn man sich gegenseitig hilft !
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