Der
RAPID-Höhenflug wird einen größeren Stadionneubau bringen! Und: Die
Kathedrale bleibt in Hütteldorf, so wie dieser Rauchfang in der Bahnhofstraße
Hütteldorf: "Kathedralen verlegt man nicht"
Wovon SPÖ-Sportstadtrat Oxonitsch noch nie gehört haben
will, ist wieder einmal nachlesbar!
SPÖ-Sportstadtrat
Christian OXONITSCH hat - so ließ er mir in Beantwortung einer
jüngsten Anfrage mitteilen - zwar noch nie davon gehört, aber lesen kann man alle
Tage, was RAPID davon Medien mitteilt: RAPID-Wien braucht ein neues Stadion, und größer
muss es sein, und in Hütteldorf, - und man sei mit der Stadt in besten
Verhandlungen.
Dass der Sportstadtrat davon nicht das Geringste weiß oder je gehört hätte, ist mir mittlerweile leicht erklärlich: Er kommt in seiner zeitraubenden Funktion natürlich nicht zum Zeitungslesen, ich selbst komm ja auch oft nicht dazu, oder aber: RAPID verhandelt irrtümlich mit einem unzuständigen Werkmeister, der in seiner Magistratsabteilung von den Verhandlungen noch nichts erzählt hat. Warum ich da eigentlich noch nicht früher draufgekommen bin?
RAPID-Generalmanager
Werner KUHN war zur Klärung der in Hütteldorf eminent beachteten
Frage zwar in ein Gremium des Penzinger Bezirksparlaments eingeladen worden,
musste aber - was selbst ich einsehe - vorerst einmal bis auf Weiteres absagen: RAPID spielt
nämlich zur Zeit tatsächlich fantastischen Fußball, panierte in hier zu Lande
in kaum je gesehener Manier zuletzt zwei europäische Spitzenklubs und ist daher auch auf
Funktionärsebene ausgelastet. Da will selbst ich keinen Generalmanager einen
Termin zumuten, - ich plädiere auf weitestgehende Termin-Verschiebung, um RAPIDS
Siegeslauf auch nicht im kleinsten Betriebsdetail mutwillig zu gefährden!
Daher ist es ohnehin weit sinnvoller, hier für SPÖ-Sportstadtrat Christian
OXONITSCH auszugsweise aufzuschreiben, was im morgen erscheinenden profil
Redakteurin Schwaiger bekannt machen wird, - Herr Stadtrat wird erstaunt sein,
sofern jemand so lieb wäre, ihm davon zu erzählen:
"
Über den dringen nötigen Um- oder Neubau des alten Hanappi-Stadions wird seit
Langem nachgedacht. Was bislang fehlt, ist ein Finanzier. Nächstes Jahr soll
zumindest klar sein, wo die Spieler bis zu einer Neueröffnunng trainieren
könnten. "Es gibt Gespräche mit der Stadt Wien, wir sind da schon recht
weit", erzählt Edlinger [d.i.
Rudolf EDLINGER, RAPID-Präsident und letzter SPÖ-Finanzminister; Anm. Krisch] Mehr
will er nicht verraten, weil es sonst gleich wieder Unruhe unter den Fans gibt.
Aus dem gleichen Grund wäre auch ein Neubau außerhalb von Hütteldorf
undenkbar. Grün-Weiß gehört ans Westende der Stadt. Kathedralen verlegt man
nicht."
Ende Oktober steht die nächste Sitzung der Bezirksvertretung an, - ich werde
jetzt regelmäßig nachfragen, ob Wien weiterhin noch nie von Plänen RAPIDS
gehört hat, in Hütteldorf die Kathedrale zu vergrößern - wozu nur mehr ein
"Finanzier" fehlt. Ich rechne natürlich mit einem
gemeinnützigen Geldsegen irgendeines national-globalen Wettspielkonzerns, -
sowas gilt ja heute ernsthaft als Wirtschaftsbetrieb, und ehemalige und aktive
ehrenwerteste Politiker sitzen da überall in Aufsichtsräten und Vorständen gemeinnützig
herum!
Sofern sich aber die Zocker-Branche spröde zeigt, hätte ich
natürlich einen noch einfacheren Tipp: Man bräuchte nur irgendwen aus
der ehemalige Jörg-Haider-Buberl-Partie fragen, - die paar Mille aus
einfachsten Provisionsmillionen zufolge der letzten
Schwarz-Blauen-Kompetenzregierung können doch bitte kein Problemchen sein!
Denn: Fußballstadien der
neuesten Generation sind in zweiter Linie und die ganze spielfreie Woche über
veritable Cash-Cows aller möglicher Gewerbe, - da wird doch jemand gern ein
bissl a Geld dafür reinstecken wollen!
Wolfgang Krisch, 26.9.09
P.S.
Für den Verkauf der Spitzenkräfte Jimmy HOFFER an einen italienischen und
Stefan MAIERHOFER an einen englischen Spitzenklub seien RAPID "netto fünf
Millionen Euro" geblieben, ist ebenfalls jemand im morgigen profil zitiert.
Natürlich! Und Fußball spielt man wahrscheinlich mit einer Frisbee-Scheibe!
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