
Fahrbahn
in der Linzer Straße 309-315 (Breitnerhof) mit Simulation der geplanten
Abschrankung!
Breitner-Hof:
Wiener Wohnen will öffentliche Straße „übertragen“ bekommen haben ...
...
möchte sie für kostenpflichtige Parkplätze abschranken und für Erhaltung und
Instandhaltung „ausschließlich die Mieter“ zahlen lassen!
Manchmal
sind Rührstücke der Wiener Verwaltung selbst für ExpertInnen selbst dann kaum
zu glauben, wenn man sie nachlesen kann: Ein jüngstes Glanzstück
diesbezüglich wußten den Penzinger GRÜNEN Kaufleute aus der Linzer Straße
309-315 zu berichten, die ohnehin seit Jahr und Tag von zum Teil wunderlichsten
Praktiken der Wohnhaussanierung im Hugo - Breitner-Hof betroffen sind. (Die
laufenden, aufwendigen Sanierungsarbeiten auch dieser Wohnhausanlage waren
zuletzt von haarsträubenden finanziellen Malversationen eines Beauftragten
betroffen, der Millionen an Wiener Steuergeldern im Kasino verspielt haben will!
Mangels effizienter Kontrolle durch Wiener Wohnen dürfen für die Verluste nun
Wiener SteuerzahlerInnen aufkommen! )
Wie „Wiener Wohnen“ nunmehr auf der Suche nach neuen Einnahmequellen fündig
werden möchte, wurde einem Kaufmann im Breitnerhof „ per Fax voraus“
mitgeteilt! Auf sein Ersuchen um Auskunft, ob denn das Gerücht tatsächlich
stimme, daß die bestehende Nebenfahrbahn vor seinem Geschäftslokal – seit
jeher eine ganz gewöhnliche öffentliche Straße -
abgeschrankt und für kostenpflichtiges Parken vermietet werden solle, ratterte dem Mann
folgendes „ mit freundlichen Grüßen“ in sein
Lokal: Den „Grundstücksteil“ der Wohnhausanlage Linzer Straße 309-315, der
sich „bis vor kurzem noch in der Verwaltung der Stadt vertreten durch die MA
28“ befunden habe, sei „ nunmehr“ in die „Verwaltung der Stadt Wien –
Wiener Wohnen“ übertragen worden!
Eine Rechtsgrundlage für diese Übertragung einer öffentlichen Straße an „Wiener Wohnen“ wurde zwar nicht mitgeliefert, dafür gleich im Nebensatz die angestrengte Absicht des Verwaltungswechsels ! Demnach haben – so erdreistet sich Wiener Wohnen ernsthaft– „ für die Erhaltung und Instandhaltung dieser Fläche ausschließlich die Mieter der Wohnhausanlage 309 – 315“ aufzukommen! Darüber hinaus wurde dem Mann als „unmittelbar Betroffenen“ lapidar mitgeteilt, daß „ nun eine wirtschaftlich sinnvolle und von Ihnen ... vertretbare Verwertung dieser Fläche“ angestrebt werde, wofür er „ umgehend eingeladen werde“. (Daß übrigens die "Verwertung" der Fläche gleich die Zerstörung einer Grünfläche mit einschlösse, um Platz für das geplante Schrägparken zu schaffen, blieb bislang sowieso unerwähnt!)
Für
die Direktorin unterschrieben hat das ein/e Dipl.Ing. Böhm, den/die ich auch
gern zu etwas einlade! Nämlich zur Überlegung, sich mit seiner/ihrer
Direktorin derartige "Übertragungen" öffentlicher Flächen raschest
aus dem Kopf zu schlagen und sich darüber hinaus die Inhalte von Faxen „ im
voraus “ ein wenig besser zu überlegen!
Ansonsten müßte man nämlich ernsthaft vermuten, Wiener Wohnen würde sich
eine öffentliche Fläche seltsam unter den Nagel reißen wollen und die
SteuerzahlerInnen mehrfach dafür zur Kasse bitten ! Zu umgehender Korrektur
dieses Verwaltungskabaretts durch Wiener Wohnen wird jedenfalls verhelfen
Wolfgang Krisch,12.7.03
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