Pfarre Penzing: Interessante Resonanz für Zukünftiges?
Irgendwie scheint im Bezirk neuerdings der Exorzismus ein heißes und noch heißeres Eisen zu sein!

 

Erstaunliche Neuigkeiten lassen sich im Bezirk für all jene registrieren, die in der Einwanggasse an der Penzinger Pfarrkirche vorbei kommen bzw. der Kirche selbst einen Besuch abstatten bzw. abstatten wollten!

Zum Einen ist natürlich beachtlich, dass das Gotteshaus zur Zeit eine üble Gemeinsamkeit mit  der Wohnhausanlage Hugo-Breitner-Hof und zahlreichen anderen profanen Gebäuden und Orten im Bezirk teilt: Und zwar Beschmierungen durch wohl juvenile (oder juvenil gebliebene) RAPID - Fans, denen ja der österreichische Fußballklub, wie man weiß, da und dort nichts weniger höchst individuell darstellt als „eine Religion“, der eben omnipräsent mit Spraydosen auf Fassadenputz gehuldigt wird!


Traditionellerer Frömmigkeit oder kirchlichem Kunst  in der Pfarrkirche nachzusinnen, scheitert zwar abseits von Messe-Zeiten an der versperrten Glastür nach der Eingangshalle entschieden, - dafür aber lädt dort das aufliegende Penzinger Pfarrblatt ( aktuell die Nr. 4/ Dezember 2007) zur Lektüre ein und berichtet von offensichtlich überreichem Pfarrleben! 

Von vielfältige Kinderangeboten ist zu lesen, vom Babytreff, einem Kinderchor, einer neuen Jugendgruppe, vom Kinderbasteln zum Erntedank und der Firmvorbereitung, nebst zahlreichen anderen Aktivitäten und der Suche nach SternsingerInnen und jugendlichen TänzerInnen für den Pfarrball usw. usf.

Das wird (oder würde) natürlich alles jedermann/frau höchst liberal freuen, der/die abseits aller vorgefassten Weltanschauungen jedem/jeder nach seiner/ihrer freiwillig gewählten Fasson – in dem Fall im Rahmen einer kreglen Pfarrgemeinschaft – gut aufgehoben, glücklich und zufrieden sehen will!


Seltsam getrübt wird solch Freude allerdings, wenn gleich auf der Titelseite des Pfarrblattes unter der tragenden Überschrift „Neuigkeiten vom neuen Pfarrer“ von einem offensichtlichen aber überraschenden -  weil bislang nicht bekannten - Interessenschwerpunkt der Pfarre berichtet wird! Der neue Pfarrer ist Herr Christian SIEBERER, Wiener Priester seit 2000, erst seit 1. September 2007 von Kardinal Christoph SCHÖNBORN mit dem Pfarramt betraut  - und dennoch schon weit über die Bezirksgrenzen hinaus aus Funk und Fernsehen mannigfach bekannt, gut gebucht und hoch bestaunt! 


Ob dieses hohe mediale Interesse am neuen Penzinger Pfarrherrn nur an der höchst ungewöhnlichen persönlichen Website des Kirchenmannes liegt, der sich im  Web als „ Pfaffenheini“  vorstellt, oder doch eher an seiner Beschäftigung mit dem Exorzismus an und für sich und als solchen, ist natürlich unklar !

In offensichtlicher Befolgung einer päpstlichen Ermunterung ("Die neue Welt des Cyberspace spornt die Kirche zu dem großen Abenteuer an, sein Potential für die Verkündigung der Evangeliumsbotschaft zu nutzen") wird auf der Website unter dem Menü "Exorzismus" jedenfalls im Falle von „okkulten Störungen“ reichlich Hilfe geboten,  und zwar in letzter Instanz jedenfalls durch den Herrn Pfarrer persönlich, sollte von anderen Geistlichen oder einer Diözese bzw. einem Bistum keine ausreichende klerikale Hilfe zu erlangen gewesen sein!

Und ebenso offensichtlich wird dieses besondere Expertentum nicht nur von diversen Gazetten und TV-Formaten hoch nachgefragt, sondern –  reichlich wundersam  – wohl auch schon rapid in der Penzinger Pfarre selbst!

Denn bereits kaum vier Wochen nach Amtsantritt Pfarrers Sieberers fand am 27.9. des Vorjahres im Pfarrheim – wie er selbst schreibt - „aufgrund vieler Nachfragen“  ein "Vortrag" mit Diskussion statt. Der Titel: „ Exorzismus – ein umstrittenes Thema“! Und der Pfarrsaal sei „voll“ gewesen, die „Resonanz interessant“, sodass „es auch in Zukunft derartige Veranstaltungen geben wird.“  Eine zweite war gleich zu einem „ noch viel heißerem Eisen“ für den 5.Dezember vorangekündigt – und zwar terminstimmig zum Krampustag: „ Die Beichte ist der beste Exorzismus“. (Über erweiterte Resonanzen werde ich wohl demnächst lesen können!)

Von so viel brach gelegenem Interesse für „heiße Eisen“ rund um das „umstrittene Thema Exorzismus“ war unsereins bislang aus Penzing zwar ziemlich gar nichts bekannt, - man lernt aber natürlich zu und wünscht somit der Pfarre und weit darüber hinaus im Bezirk wie auch immer ganz inniglich wenig „okkulte Störungen“, die an exorzistische Hilfe denken lassen!

Kinder und Jugendliche fürchten sich nämlich oft teuflisch vor so okkulten Störungen, ganz zu schweigen von Dämonen und Teufeln -  darum drückt fest die Daumen, man weiß ja nie, was kommen wird, halt einmal gut prophylaktisch

Wolfgang Krisch, 25.1.2008
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Meine sehr umfangreiche Website www.pfaffenheini.net hat für einiges Aufsehen gesorgt, zumal sie insbesondere für Menschen konzipiert ist, die der Kirche kritisch gegenüberstehen und daher ungewöhnliche Methoden verwendet. Papst Johannes Paul II. schrieb im Jahr 2002:

Was ist zu tun?

 

 

Viele Menschen haben Probleme, die ihren Ursprung in einer geistlichen Belastung haben könnten. Bei allen Schritten, die hier unternommen werden, ist es von größter Wichtigkeit, sich genau an die Gebote der katholischen Kirche zu halten, die gerade auch auf diesem Gebiet über einen in vielen Jahrhunderten erworbenen Erfahrungsschatz verfügt. 

 

                                                                          

1. Lesen Sie daher bitte zuerst alle auf dieser Website enthaltenen Informationen.

 

2. Zur Vertiefung empfehle ich das Buch von Gabriele Amorth: Ein Exorzist erzählt  im Christiana Verlag.

Dem römischen Exorzisten P. Gabriele Amorth gelingt es, auf sachliche und fundierte Art über dieses Thema zu informieren und zugleich dem Leser Ängste zu nehmen. Wer unter dem Titel "Ein Exorzist" erzählt, nur spektakuläre und reißerische Enthüllungen erwartet, wird - bei allem Praxisbezug - enttäuscht. Gerade die nüchterne Sachlichkeit überzeugt.

 

3. Sollten Sie danach in Ihrer Vermutung einer okkulten Störung bestärkt worden sein, bitten Sie einen Priester ihres Vertrauens um ein Gespräch. Das wird im besten Fall natürlich Ihr eigener Pfarrer sein, auch wenn Sie ihn persönlich (noch) nicht kennen.

 

4. Ist Ihnen das nicht möglich, oder fühlen Sie sich von ihrem Gesprächspartner gänzlich unverstanden, dann kontaktieren Sie ihre Diözese (ihr Bistum) und stellen in kurzer und klarer Form schriftlich oder mündlich Ihr Anliegen dar.  Die Kontaktadressen der deutschsprachigen Diözesen (Bistümer) finden Sie auf deren jeweiligen Homepages     Deutschland    Österreich    Schweiz

 

5. Sollte auch hier überhaupt keine Hilfe zu finden sein,

können Sie mich untertags unter  0680 12 52 381 (für Österreich) bzw. 0043 680 12 52 381 (für alle anderen Länder) erreichen oder mir auf die mailbox sprechen.

e-mail: christian.sieberer@gmx.at     

 

 

Mit der Bitte um Ihr Gebet   

Pfarrer Christian Sieberer