
Klare Auskunft zur
Abrechnung der s.g. „Fanzone Wien-West“
SK RAPID sind „keine Gelder zugegangen“! Das ist aber
jetzt doch ziemlich wenig - und wird irgendwie auch verständlich bedauert!
Auf klare Fragen, klare Antworten zu kriegen, ist in der Politik rar! Umso
erfreulicher somit, wenn dies doch ab und an noch wo zu erleben ist!
Meine Frage, in welcher Höhe dem Fußballverein SK RAPID Wien im Verrechnungszuge
der so genannten „Fanzone Wien – West“
öffentliche Mittel zugegangen sind, ist klar beantwortet.
Nach Auskunft durch Frau VizeBM Grete LASKA sind demnach
„aus den für die Organisation und Durchführung aller Host
City Agenden im Zusammenhang mit der UEFA EURO 2008 TM – wozu auch
die Fanzone West zählt – bereitgestellten öffentlichen Mitteln dem Fußballklub
SK RAPID keine Gelder zugegangen“.
Das nimmt man natürlich trotz ursprünglich andere Darstellung einfach
so zur Kenntnis, - und vielleicht wird Wiens Kontrollamt das auch einmal
irgendwie bestätigen können.
Gar nix für RAPID ist aber, wenn man es
jetzt recht bedenkt, allerdings doch im Großen und Ganzen insgesamt ziemlich wenig !
Ich hatte nämlich insgeheim und auf durchaus gute Vorschläge von BürgerInnen in
Hütteldorf, welche ausdrücklich sehr anonym bleiben wollen, wenigstens
auf so viel Geld für den Verein gehofft, dass dieser damit die alten, neuen
und/oder ständig erneuerten „Grafittis“ der Fans auf Häusern, Hausfassaden und
öffentlichen und sonstigen privaten Einrichtungen damit fach- und sachkundigst
hätte entfernen können!
Natürlich können das BürgerInnen auf ihren beschmierten Fassaden selbstverständlich auch selbst tun, das ist bislang liberal freigestellt. Man kommt ja sowieso ab und an in gut sortierte Baumärkte, und ein Bisschen an Malen und Anstreichen alle paar Wochen in frischer Luft hat ja noch selten jemand echt geschadet!
Allerdings denkt ein zuständiger
RAPID-Fanbetreuer seit einem Gespräch mit einem Betroffenen am
4.April 2007
über eine „Lösung“
der geringen Problematik nach, wie bislang folgenlos versichert ist! Um ein
nötiges Maß zusätzlicher Zuwendungen aus – natürlich sowieso - Steuermitteln
wären sich bestimmt die paar Lkw-Ladungen Farbtöpfe ausgegangen! Und unter der
schönen Wortschöpfung „Host City Agenden“
schienen sie mir auch nicht unschicklich zur Verbuchung geeignet!
Natürlich könnte RAPID auch aus Mitteln der langjährigen kassierten Millionensubventionen
durch die beliebte Eurofighter-Firma EADS quasi
wie im Flug die eine oder andere Hütteldorfer oder Baumgartner Fassade wieder im
Hui in Stand setzen! Generell aber wäre den versammelten Anrainern des
Hanappi-Stadions eigentlich ziemlich wurscht, aus welcher Budget-Post die
Fassadenfarbe samt Pinseln vor der ausstehenden Verwendung angeschafft würden
oder worden wären.
Wenn jetzt plötzlich aber gar kein Gelderl an RAPID geflossen ist, ist
guter Rat auch schon wieder teurer! Lösungsvorschläge an die Zuständigen sind aber
sicher nicht nur erwünscht, sondern fast unausweichlich nötig! Ich bin
diesbezüglich dennoch zuversichtlich, denn BürgerInnen wissen ja oft in den
unlösbarsten Verwaltungskomplexen letztlich auf die guten Sprünge zu helfen!
Vielleicht weiß übrigens auch jemand – hier ein
Aufruf gleich in zweiter Sache – was man einer betagten Dame im Umfeld des
Stadions raten sollte, die in einer Gemeindewohnung ohne Lift in einem
höheren Stockwerk logiert und nicht täglich ganztags auf der Lauer liegen kann,
ob Wiens Polizei je nach Maßgabe der Heimspiele von SK RAPID rasch wo ein
Halteverbot vor ihrem Bau aufstellt und flugs darauf ihr Auto abschleppt?
(Einfach im Auto zu nächtigen, lehnt sie bisher ab, einen Späher zu
dingen, der sie laufend von Halteverboten informiert, vermutet sie irgendwie
noch viel teurer als die Kosten fürs Abschleppen!!)
Aber auch dieses Problemchen wird rund um St. Hanappi irgendwann
bürgerinnenfreundlich gewiss zu lösen sein, - es ist ohnehin nur eins der
kleineren, weiß
Wolfgang Krisch, 5.10.08