
Hadersdorf: Gefährlicher Schotter am Radweg
Einzige Neuigkeit
dieses Jahres zum Radfahren im Bezirk !
Wer nun im Sommer mit dem Rad im Bezirk unterwegs ist, wird in Penzing auch in diesem Jahr weiterhin keinerlei Angebotsverbesserungen feststellen können!
Der s.g. „Wienflussradweg“ – von kaum 2 km
Länge zwischen Hütteldorf und Hadersdorf gilt weiterhin nicht als solcher
(sondern als Bedienungsweg der MA 45), weil das die MA 45 nicht zulässt, - eine
allseits gewünschte Verlängerung im Wiental ist damit weiterhin nicht absehbar.
Und für die seit Jahrzehnten völlig verkommene, hoch gefährliche und
unattraktive Radroute West zeichnen sich auch weiterhin keinerlei Maßnahmen ab,
welche die Route nur halbwegs akzeptabel und sicher befahrbar machen würden.
Allein für den geplanten Radweg durch die Heinrich-Collin-Straße bis zur Waidhausenstraße sind zuletzt im Wiener Gemeinderat Mittel ( für eine Realisierung wohl nicht in diesem Jahr )bereit gestellt worden, - meine Nachfrage, wie sodann eine Anbindung aus der Waidhausenstraße an die deutlich entfernte, jämmerliche Radroute West erfolgen könnte, erbrachte im zuständigen Ausschuss des Gemeinderates allerdings natürlich keinerlei Ergebnis.
Einzige Neuigkeit somit: Eine beachtliche
Angebotsverschlechterung (!) und grobe Gefährdung für
RadfahrerInnen im Raum Hadersdorf auf dem Radweg Richtung Purkersdorf!
Wer auf dieser viel genutzten und sinnvollen Verbindung neben dem Wienfluss
unterwegs ist, muss sich im Abschnitt zwischen dem Bahnhof
Hadersdorf-Wurzbachtal und der Landesgrenze seit geraumer Zeit über Schotter (!)
quälen, der da und dort locker aufgebracht ist. Der Belag ist mit Straßenrädern
de fakto überhaupt nicht befahrbar, selbst mit City-, Cross- oder Mountainbikes
hat man seine lieben Probleme, was nicht nur unattraktiv sondern auch höchst
gefährlich ist, wie BürgerInnen berichten.
Mittlerweile sind dort quasi schmale Spuren ausgefahren, im Begegnungsverkehr
muss der Ausweichende jedoch unweigerlich in den Schotter, es soll bereits zu
Unfällen gekommen sein!
Wer diese Befestigung hat aufbringen lassen, ist nicht bekannt, ebenso nicht, ob sich jemand etwas dabei gedacht haben könnte! Allerdings denkt man sich nicht nur in Hadersdorf offenbar nichts: Ein Großteil des „Wienflussradweges“ ist in Längsrichtung durch massive Kopfstein-Pflasterung (!) gefährlich und offenbar bewusst unattraktiv gehalten! Und auch auf mehreren, offiziellen und ausgeschilderten Mountainbike-Routen im Bezirk (z.B. vom Kasgraben bis zur Franz-Karl-Fernsicht) wird immer wieder punktuell lockerer Schotter gefährlich aufgebracht, obwohl die Grundstückseigentümer dafür bezahlt werden, dass diese Strecken – hoffentlich sicher und nicht über bewusst eingerichtete Gefahrenstellen - befahren werden können!
Wolfgang Krisch,7.7.06