
Foto: C.Eder
Hütteldorf: Grandioser neuer Skatepark
begeistert die NutzerInnen!
Wirklich prächtige Errungenschaft für Jugendliche am Christine Enghaus-Weg
eröffnet!
Wer jüngst, wie ich, dem angeblich besten
Fußballer der Welt, einen gestylten Multimillionär unter einundzwanzig weiteren
auf erlesenem Rasen in Barcelona beim gezierten Versemmeln eines
Strafstoßes zusehen wollte, könnte - wie unsereins - im Rückblick besonders gern an
Alternativsport gleich ums Eck im Wohnbezirk denken – zumal unsereins die Vorschau auf
die EURO 2008 der UEFA mit all ihrer Verbundenheit mit fragwürdigstem
Turbo-Kapitalismus ohnehin seit geraumer Zeit im günstigsten Fall Sodbrennen
verursacht.
Womit wir beim unprätentiösen Skaten
von ganz normalen Jugendlichen wären, für die in Hütteldorf seit kurzem ein wirklich
grandioser Skatepark am Christine Enghaus-Weg fertig gestellt wurde! (Die Anlage
erreicht man von der U4-Hütteldorf über die Keißlergasse und Bergmillergasse,
gegenüber der großen MERKUR-Filiale nördlich des BAUHAUS-Parkplatzes. Die
Endstelle der Linie 49 liegt noch näher, man nimmt den Fußweg links des
Halterbachs bergab!)
Idee, Planung und Umsetzung ist – was deutlich gesagt werden darf –
der SPÖ-Penzing zu verdanken, die die Einrichtung seit der vorletzten
Bezirksvertretungswahl programmatisch angestrengt hatte und - gemeinsam mit
Jugendlichen aus der Zielgruppe - die Attraktion schließlich langfristig
umsetzen konnte! Sämtliche Rahmenbedingungen, die weithin zu beachten
waren, wurden von Anfang an mitbedacht, detailliertest überlegt und schließlich
zielstrebig realisiert. Eine vergleichbar superbe Anlage gibt es
seither sonst in Wien nirgendwo, -
, - aber selbst via Internet werden, wenige Tage nach der Eröffnung, Bilder und
Berichte über die „riesige Bowllandschaft“ mit dem „kleinen Streetflächen“
bestaunt, die andere Kommunen wohl zum Vorbild nehmen werden.
Dass all diese aufwändige Arbeit über Jahre hinweg primär durch das Engagement
von
SPÖ-Bezirksvorsteherin
Andrea KALCHBRENNER getragen wurde, muss deshalb ganz ausdrücklich
unterstrichen sein, weil ich vergleichbar engagierte SPÖ-BezirksvorsteherInnen in etwa 20 umtriebigen Jahren als Mandatar bislang
nicht kennen lernen konnte, - von historischen Rückblicken auf die Vergangenheit
im ehemaligen Bezirkskaisertum ja gleich ganz gnädig zu schweigen.
(Dass die Anlage aber auch von allen anderen Fraktionen vielfach einstimmig
unterstützt wurde, soll aber deshalb nicht unerwähnt bleiben, weil man ab und an
auch das demokratisch gewählte Bezirksparlament nicht vergessen darf, das
derzeit übrigens auch dem Bau eines absehbar großzügig geplanten, einstimmig
beschlossenen, Spielplatzes für Kinder und Jugendliche in der Waidhausenstraße
mittelfristig entgegen sieht !)
Ehrlichen Respekt und Kompliment also, Frau
Bezirksvorsteherin, von ungewohnter GRÜNER Seite ! Und ich hoffe sehr, dass Ihr
ganz persönlicher Einsatz - besonders auch für Kinder- und
Jugendliche - für deren Bedürfnisse in Penzing natürlich dennoch enormer
Nachholbedarf besteht, der
SPÖ-Stadtregierung weiterhin gutes Vorbild sein
könnte, nach vielen kleinen und großen, rechtlichen, faktischen und personellen
Änderungen seit ewig Ausstehendes in gänzlich neuer Manier umzusetzen! Innig
hoffen zumindest darf man ja immer dürfen!
Den Skatern und SkaterInnen aber auch allen anderen Jugendlichen in Hütteldorf bleibt somit nur jede Menge Freude an
der Anlage zu wünschen – und natürlich, wie immer und überall - dass sich viele
erwachsene BürgerInnen in Hütteldorf nicht gleich ganz stark fürchten,
wenn sie in der Öffentlichkeit Kindern oder Jugendlichen (auch noch mit einem Brett unter dem Arm
) begegnen…
Wolfgang Krisch, 25.4.08
P.S. Diesen Bericht habe ich ganz zuletzt
auch deshalb besonders gern geschrieben, weil damit endlich und einzigartig
keine Gefahr ersichtlich ist, dass ein ÖVP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter
abschreibt!
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