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"Ultra" ( lat. jenseits) ist offenbar alles, was die Stadt Wien in der Stadt des Kindes unternimmt. Aktuelle Provokation: "Spatenstichfeier"!


Stadt des Kindes:
Spatenstich für Wohnbauprojekt ohne abgeschlossenes Bauverfahren und ohne Verkehrslösung

Sämtliche Einsprüche der Anrainer sind unbehandelt - ein taugliches Verkehrskonzept liegt weiter nicht vor!

Unfassbar ist wahrlich die zutreffende Bezeichnung für eine heute gehabte „Spatenstichfeier“ mit SPÖ-Bautenstadtrat Michael LUDWIG für das Nachfolgeprojekt (Arwag&Wiener Heim) in der Stadt des Kindes, ein Wohnbauvorhaben mit 256 Wohnungen!

Sofern nämlich Herr Stadtrat mit Fernsehteams mehrerer Sender nicht wegen einer sommerlichen Zeitlücke in seinem Kalender stark vorzeitig für die Bekanntmachung des Baubeginns erschienen wäre und die tatsächlichen Arbeiten ohnehin noch nicht bevorstehen, dann präferiert die SPÖ folgende Vorgangsweise:

 

1.   Spatenstich und Baubeginn für das Projekt ohne auch nur die Einwände der Anrainer im ordentlichen Bauverfahren beantwortet zu haben
Spatenstich und Baubeginn für das Projekt, ohne dass die ergänzende Verkehrsuntersuchung für die gänzlich in Frage stehende Verkehrsabwicklung  in der Penzinger Verkehrskommission auch nur abgestimmt werden konnte.
De fakto ist weiterhin keinerlei (!) sinnvolle Verkehrslösung für das Projekt ausgewiesen!


Drastischer ist nun wirklich nicht mehr erkennbar, was im üblichen Wiener Bauwesen unter ordentlichem Bauverfahren und demokratischen Usancen mittlerweile offenbar verstanden sein soll.

Zum Affront gegenüber Anrainern und der gewählten Bezirksvertretung kommt aber noch eine weitere „Jubelmeldung“ dazu: Herr Stadtrat macht nämlich auch bekannt, dass das Bauprojekt von der Stadt Wien mit „ 8 Millionen €“ subventioniert wird.  Welche weitere indirekten „Subventionen“ für das Projekt, das als „Privatisierung“ einer öffentlichen Liegenschaft unternommen wurde und nun vom Steuerzahler laufend weiter bedient werden muss, durch zahlreiche Straßenbaumaßnahmen entstehen werden, ist der Höhe nach völlig unbekannt!

Bekannt ist allerdings hohe Fassungslosigkeit in Hadersdorf unter den Betroffenen in der weitläufigen Umgebung!  

Einerseits über die eindeutig rechtswidrige Vorgangsweise im Bauverfahren – andererseits über gewaltige verkehrliche Konsequenzen an der Wiener Westeinfahrt, die jetzt zu erwarten stehen. Schon die gesamte Bauabwicklung wird über die Kreuzung am Josef-Palme-Platz erfolgen müssen.  Auch das Verkehrschaos - samt  einer höchst gefährlichen Verkehrssituation an dem latenten Unfallschwerpunkt  - wird ganz allein nur die SPÖ zu verantworten haben!

Wolfgang Krisch, 28.7.2010


Letzter Bericht dazu:

Westeinfahrt: Keine valide Verkehrslösung für ARWAG-Bauprojekt Stadt des Kindes 
Die Wiener SPÖ-Regierung wird selbst verursachtes, eindeutig absehbares, Verkehrschaos zu verantworten haben!
1.5.2010

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