Wiens Forderungen im Mediationsverfahren des Flughafens Wien:

8-Punkte Programm zur Fluglärmminderung über Wien:

1.  Windstille Tage: Überflüge über Wien in Abstimmung mit NÖ zu reduzieren !

2. Einschwenken auf den Gleitstrahl außerhalb Wiens:
Durch das Einschwenken außerhalb von Wien könnte ein Unterfliegen des Gleitstrahls in Wien vermieden werden. Dadurch ergibt sich ein geordneteres Einfliegen über Wien, was zu einem höheren, regelmäßigeren und leiseren Anflug führt.

3.Restriktionen bei Nachtflügen:
Derzeit keine Flüge zwischen 23.30 und 06.00 Uhr Nacht - Ausweitung gefordert!

4.Verbot von Sichtflügen:
Manuell gesteuerte Anflüge verursachen höheren Anfluglärm.

5.Erzeugung eines "Lärmbewusstseins" bei den Airlines:
Von den Piloten sind alle Maßnahmen zu treffen, um möglichst lärmarm über das Stadtgebiet zu fliegen!

6.Einführung des Sydneymodells:
Neues Aufzeichnungsverfahren (Dokumentationsverfahren)! Misst das Einzelschallereignis und orientiert sich nicht am Dauerschallpegel.

7. GPS-gesteuerte Anflugsysteme:
Ermöglicht flexibleren Anflug (seitliche Verschwenkung) und starke Lärmminderung, da das Flugzeug erst sehr spät auf dem Gleitstrahl sein muss.

8.Im Falle des Baues einer dritten Piste sollen weitere Reduktionen der Überflüge und somit der Lärmbelastung über Wien erreicht werden!

 

Quelle:
Dipl.-Ing. Günther Schmalzer
Büro der amtsführenden Stadträtin für Umwelt
Rathaus
A-1082 Wien
E-Mail vom 14.Mai 2002

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