Erhellende Wortspenden - im gänzlichen O-Ton |
"Gestern hat der Herr Hitler Geburtstag gehabt und wir sind Meister geworden..."
Völlig datumsrichtige Mitteilung eines elfjährigen Wiener Hauptschülers in seiner Schule am Tag nach dem Gewinn des 32.Meistertitels für den SK RAPID Wien am Sonntag, dem 20.April 2008. Auf die bisher nicht beachtete Datums-Koinzidenz hatte das Kind ein "Bekannter" bei einer privaten Feier aus Anlass des 32.Meistertitels für den SK RAPID nachhaltig aufmerksam gemacht. Beruhigend somit: Kein Wort wahr, dass sich SchülerInnen geschichtliche Daten nicht merken können !
..soll
Deutsch lernen, bevor er Ratschläge erteilt"
RAPID-Trainer Peter PACULT über den englischen ÖFB-Konditionstrainer Roger SPRY bei einer Mitgliederversammlung des ÖFB vor 500 Zuhörern (lt. KURIER vom 15.9.). Der Rapid-Trainer und Linguist, von dem man zufrieden lesen kann, dass er die "Kommunikation mit seinen Spielern auf ein Minimum beschränkt", weiß, wovon er spricht. Liebhabern der deutschen Sprache wird er ewig durch die schöne Aussage unvergesslich bleiben, der Fußballklub FC Tirol habe noch " eine Obduktion auf mich". Es besteht daher die Option, dass Herr Pacult gleich selbst Herrn Spry Deutsch lernt....
"... ein
normaler Mensch arbeitet, und nach der Arbeit hat er seine Freunde, seine
Familie und verfolgt Politik so en
passant. Persönlich wichtig wird Politik,
wenn sie ein persönliches Anliegen bearbeitet. Aber wo die Betroffenheit
nicht
existiert und
diese libidinöse Nähe zum Politikbetrieb ausgelebt wird, geht das
an den Menschen vorbei..."
Bundeskanzler Alfred GUSENBAUER erklärt im Magazin "Datum"(Juni 2007), warum es ganz normal ist, dass Politik an an "normalen Menschen en passant" vorbei geht! Wem sollte man auch wirklich "libidinöse Nähe" zu unserem Politikbetrieb ernsthaft empfehlen?
"Es ist nicht gut, wenn alle Macht bei Amerika liegt, Präsident!" Das habe ich
Putin oft gesagt.
Und ihn in seinem Bemühen, Russland wieder zu einer Weltmacht
werden zu lassen, immer bestärkt!
Schifahrer Karl SCHRANZ, in einem KURIER-Interview am 8.Juli, das endlich erklärt, wie dank österreichischer Hilfe Russland wieder Weltmacht wird, wenn man es Präsident Putin nur oft genug sagt.
"Unser
Listenwahlrecht hat zu einer Diktatur der Parteienapparate geführt!"
Otto HABSBURG nach Darstellung von "Heute" (29.6.07) in einem Interview mit der Bildzeitung! Dass man mit dem Sohn des letzten österreichischen Kaisers in einer politischen Einschätzung einer Meinung sein kann, ist ja schon erstaunlich genug! Ebenso erstaunlicher allerdings, dass der betagte Herr erst mit 95 Jahren die Sache so klar auf den Punkt bringt. Vermutlich wird es seine Zeit gebraucht haben, bis der Habsburger die Diktaturen seiner Vorfahren da und dort gnädig vergessen haben könnte....
"Der einzige Feind ist die Öffentlichkeit, wenn dort immer gequatscht wird."
Wiens BM Michael Häupl persönlich (in einem Gespräch mit der Wiener Zeitung vom 22.6.07, die Sommerhitze war drückend dieser Tage) als Reaktion auf Kritik an SPÖ-Plänen zu Gunsten Frank Stronachs in Rothneusiedl! Das Feindbild "quatschende Öffentlichkeit" kann ja oft wirklich die beste Demokratie stören!